Nun wurde ich von Kre Ogilobi gebeten, sie dabei zu unterstützen, meine Erlebnisse in einer Seife zu verdeutlichen. Die Auswahl fiel unendlich schwer, zu viele Möglichkeiten drängten sich dem suchenden Geist auf. Sollten wir Danzelots blauen Blumenkohl sieden (wie vermessen), die Buchhainer Antiquariate, die Schreckse, die Haifischmade Phistomephel Smeik, die Harpyren, die gefährlichen Bücher (aber buchimistisches Parfum oder vergiftete Seife konnte ich euch nicht antun – keine Sorge), die lebenden Bücher, die Bücherjäger, Colophonius Regenschein, meine geliebten Buchlinge, den experimentierfreudigen Riesen im Labyrinth, oder gar den Schattenkönig? Je länger ich darüber nachsann, umso weniger wusste ich, was wir machen sollten. Nach langem Ringen ist jetzt die Auswahl getroffen und ich hoffe, ihr werdet vor Zufriedenheit über das Ergebnis mit den Zähnen knolfen.
Das Bienenbrot
Die Suche nach dem geheimnisvollen Autors des perfekten Textes kam erstmals ins Rollen, als ich vom Wildschweinling Claudio Harfenstock ein Bienenbrot und einen Glühkaffee spendiert bekam. Dieser schickte mich zu der verräterischen Haifischmade Phistomephel Smeik, durch den ich – wie der geneigte Leser sicherlich noch weiß – unfreiwilligen Zutritt zum Labyrinth unter Buchhain bekam.
Folgende Zutaten sind in der ersten Schicht, dem „Brot“ enthalten:
450 g Olivenöl
450 g Palmkernöl
225 g Babassuöl
190 g Rapsöl
150 g Weizenkeimöl - für den Weizen in Brot
180 g Schweineschmalz - da ich das Brot von einem Wildschweinling bekam
55 g Bienenwachs - für die Bienen
4 EL Honig klar - bei einem Honigbrot
90 g PÖ Scottish Blossom Honey für den Duft eines Honigbrotes
3 EL Totes Meer Schlamm für die passende Farbe
570 g Ziegenmilch
7% ÜF
Hier sehen Sie den „Brotteig“ vor und während der Gelphase:


0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen